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   »MusicLAB« – die Entwicklungsabteilung der Musikschule Trossingen   

MusicLab ist unser praktischer Denk- und Entwicklungsraum, ein geschützter Raum für musikpädagosische Innovation.

»Praktischer Denkraum«

…bedeutet, dass wir miteinander ausprobieren, anwenden, umsetzen und entwickeln, was uns nach vielen Jahren von Gesprächen mit anderen Musikschulen, dem Lesen von Fachliteratur und dem gemeinsamen Nachdenken in und für unsere Musikschule wichtig geworden ist. Dabei geht es um neue und offene Lehr- und Lernformen, bei denen die Lernenden und ihre individuellen Entwicklungen im Zentrum stehen.

Die für uns entscheidenen theoretischen Ansätze – die Denkräume – sind

  • die Ansätze und Haltungen der »Positiven Psychologie«, insbesondere nach Martin Seligman
  • die Leitlinien der »Akademie für Potenzialentfaltung« des Neurobiologen Gerald Hüther
  • die Umsetzungen der »Schule der Zukunft« des Schulentwicklers Daniel Hunziker und Gerald Hüther
  • die Prinzipien der »Agilen Organisationsentwicklung« u. a. von Oestereich/Schröder und »Intrinsify« von Mark Poppenborg und Lars Vollmer
  • die Vorschläge zur Verwandlung in offene »Musizierlernhäuser« von Andreas Doerne und Stefan Goeritz, Musikhochschule Freiburg und Musikschule Waldkirch
  • die Aspekte der »Resonanztheorie« des Soziologen Hartmut Rosa und des Schulentwicklers Wolfgang Endres

»Geschützter Raum«

…bedeutet, dass wir wertschätzend und achtsam miteinander umgehen – im Kollegium wie mit den Lernenden selbst. Jedes Lehr- und Lern-Experiment und jede Musikschullabor-Situation achtet auf eine gute Atmosphäre und auf das Entstehen von Selbstwirksamkeit und Freude am Tun. »Geschützt« heißt auch, das Fehler passieren dürfen, Holzwege gegangen werden oder dass es passieren kann, dass Ideen einmal nicht optimal gelingen. Zusammen mit unseren Schüler*innen arbeiten wir an einer »Fehlerlernkultur«. Von einer möglicherweise suboptimalen Durchführung profitieren wir in der nächsten Stufe bzw. wenn wir die neuen Lehrformen zur »Serienreife« für die ganze Musikschule entwickelt haben. Alle anfallenden Entwicklungskosten übernimmt die Musikschule. Und selbstverständlich ist es Lehrenden wie Lernenden immer freigestellt, sich mit uns in diesem Experimentierfeld auf den Weg zu machen.

»Musikpädagogische Innovation«

…bedeutet nicht, dass wir Neues um des Neuen willen ausprobieren und einführen werden, sondern vielmehr über die oben genannten theoretischen und praktischen Ansätze begründen können, warum wir Neuland nicht nur betreten wollen, sondern müssen, wenn Musikschulen auch noch in 20 Jahren relevant sein wollen. Solides, innovatives Arbeiten sucht und findet immer die Praxis in der Theorie und die Theorie in der Praxis.

__Omnia sponte fluant, absit violentia rebus – alles fließe aus eigenem Antrieb, Gewalt sei fern den Dingen. Johann A. Comenius, 1653

Hier auf unserer Website bilden wir etliche der Dinge ab, über die wir gerade im Kollegium bzw. in einzelnen Arbeitsgruppen nachdenken und die wir mit Lernenden ausprobieren. Auch sammeln wir hier Lehr- und Lernformen, welche die die Labor-Phasen bereits hinter sich haben.

Darüberhinaus arbeiten wir in diversen Arbeitsgruppen des Landesverbandes deutscher Musikschulen Baden-Württemberg mit und gehören zum Thinktank »Musikschullabor.de«, der Perspektiven für die Musikschule der Zukunft entwickelt und diskutiert.

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